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ERFOLGSFAKTOR 1:
Recruiting: innovative Wege zum richtigen Lehrling
Der Einstieg des großen Fit for Future Buches behandelt konsequenterweise den ersten Schritt hin zu einer außergewöhnlich erfolgreichen Lehrlingsausbildung: Die Auswahl der besten Bewerber und die Voraussetzungen für den optimalen Start der Burschen und Mädchen in die Lehre. Aktives und zielgruppengerechtes Personalmarketing, die frühzeitige Zusammenarbeit mit Schulen, Berufsinformationszentren und das Anbieten sogenannter Schnuppertage stehen dabei ganz oben auf der Aufgabenliste der Top-Ausbildungsbetriebe. Gezeigt wird auch, mit welchen Eignungstests gearbeitet wird und wie die Medien geschickt in die Suche nach den besten Lehranfängern eingebunden werden können.
 

ERFOLGSFAKTOR 2:
Heute für morgen (aus)bilden
Möglichst umfassend ausbilden. Diesem Ziel haben sich alle Unternehmen des Fit for Future Wettbewerbs verschrieben. Sie wollen ihren Lehrlingen schon während der Ausbildung das Rüstzeug für die Zeit danach mitgeben – im fachlichen wie im persönlichen Bereich. Das Vermitteln von Schlüsselqualifikationen gehört dabei ebenso zum Ausbildungsrepertoire wie der Einsatz neuester Ausbildungsmethoden- und techniken (E-Learning, Projektmanagement, Incentive-Systeme). Interessant ist in diesem Kapitel auch, auf wie viel verschiedene Arten der Spaß und die Begeisterung der jungen Burschen und Mädchen am Lernen unterstützt werden können. Voraussetzung für den Lernerfolg, auch das zeigt dieses Kapitel, ist ein partnerschaftliches Verhältnis von Lehrling und Ausbilder.


ERFOLGSFAKTOR 3: Alle Achtung: Was Lehrbetriebe bieten
Ein interessantes Kapitel für Unternehmer und junge Menschen gleichermaßen: Wer auf überdurchschnittlich qualifizierte Facharbeiter setzt, der bildet schon die Lehrlinge weit über das eigentliche Berufsbild hinaus aus. Kommunikationstrainings, Sicherheitslehrgänge oder High-Tech-Seminare sind dabei nur Stichworte, die auf die Zusatzqualifikation der jungen Burschen und Mädchen in den Bereichen Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und Selbstkompetenz hinweisen. Wie umfangreich und attraktiv diese zusätzlichen Ausbildungsangebote sein können, wird im Überblick thematisch getrennt dargestellt und mit vielen Beispielen aus der Praxis der Fit for Future Betriebe anschaulich erläutert.

 
ERFOLGSFAKTOR 4: Kooperation macht stark
Gemeinsam erfolgreich in der Lehrlingsausbildung – das ist der Leitgedanke dieses Kapitels und das Motto von immer mehr Ausbildungsbetrieben in Österreich. Dargestellt wird, welche Kooperationsformen sich für die Lehrlingsausbildung anbieten und wie groß die Vorteile dieser Zusammenarbeit sein können. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Mehrfachnutzen so genannter Ausbildungsverbünde gelegt. Hier zeigen die Fit for Future Betriebe nicht nur, dass auch hoch spezialisierte Firmen weiterhin Lehrlinge ausbilden können, obwohl sie nicht alle vorgeschriebenen Berufsinhalte im Haus vermitteln können. Dargelegt wird auch, wie die Kooperation mit Partner-Unternehmen und Bildungseinrichtungen gezielt zur Höherqualifikation der Lehrlinge genutzt werden kann.


 

 

 

ERFOLGSFAKTOR 5: Internationalisierung: Hinterm Horizont geht’s weiter
Ein Kapitel mit vielen überzeugenden Beispielen aus der betrieblichen Praxis: Wer die Chancen der Globalisierung nutzen möchte, der ist auf Fachkräfte mit internationalem Format angewiesen – am besten aus den eigenen Reihen. Deshalb gehören Fremdsprachenkurse, Auslandsaufenthalte und die Förderung interkultureller Kompetenzen für viele Lehrbetriebe längst zum festen Bestandteil ihrer Ausbildung. Österreichs Top-Ausbildungsbetriebe aus dem Fit for Future Wettbewerb zeigen hier, wie engagiert und innovativ man schon die Lehrlinge fit für den internationalen Markt machen kann, und welche Schwerpunkte dabei gesetzt werden sollten.

ERFOLGSFAKTOR 6: Auf den Ausbilder kommt es an
Qualität ist das Schlagwort dieses Kapitels: Hochqualifizierte Lehrlingsausbilder, da sind sich die Teilnehmer des Lehrbetriebsaward einig, sind die Garanten einer hochklassigen Ausbildung des eigenen Fachkräftenachwuchses. Kompetente Lehrlingsausbilder müssen heute aber nicht nur fachlich Fit for Future sein, sondern vor allem in pädagogischer und didaktischer Hinsicht. Deshalb kommt der permanenten Weiterbildung besondere Bedeutung zu. Wie engagiert hier vorgegangen wird und welche Initiativen, Netzwerke und Weiterbildungstrends den Weg zum besten Ausbilder unterstützen, wird im Überblick und anhand vieler „Best-Practice“-Beispiele detailliert geschildert.

ERFOLGSFAKTOR 7: Die Lehre: Mehr als eine Ausbildung
Dieses Kapitel zeigt mehr als deutlich, dass die Lehrlingsausbildung für viele Unternehmer eine echte Herzensangelegenheit ist. Vorsorge, Fürsorge und Unterstützung bei individuellen Problemen und Schwächen sind für die Fit for Future Betriebe mehr als bloße Schlagworte. Sie geben ihren jungen Mitarbeitern auch in jenen Bereichen Orientierung und Hilfe, die mit der Lehre scheinbar nur wenig zu tun haben, für den Erfolg der Ausbildung aber ausschlaggebend sein können. Beeindruckend vielfältig sind die Angebote für mehr Gesundheit und Sicherheit jedes einzelnen Lehrlings. Die Palette reicht von Drogenpräventions-Seminaren über Fahrsicherheitstrainings bis hin zu extra Nachhilfe bei Lerndefiziten.

ERFOLGSFAKTOR 8: Die Lehre: Chance für Viele
Mädchen in technischen Berufen, Berufsausbildungen für gehandicapte Jugendliche und Teilqualifizierungen für lernschwache Lehrlinge sind die Stichworte dieses Kapitels und gleichzeitig Beleg dafür, dass das duale System echte Zukunftschancen für viele unterschiedliche Jugendliche bietet. Gezeigt wird, wie Österreichs Top-Ausbildungsbetriebe Mädchen erfolgreich für eine Lehre in technischen Berufen begeistern, die Integrative Berufsausbildung gezielt zur Qualifikation weniger begabter junger Burschen und Mädchen einsetzen und welche Anstrengungen die Fit for Future Betriebe unternehmen, um auch körperbehinderten Jugendlichen eine Lehrausbildung zu ermöglichen.

ERFOLGSFAKTOR 9: Karriere mit Lehre
Heute Lehrling, morgen Führungskraft. Das verstehen Österreichs beste Lehrbetriebe unter dem Slogan „Karriere mit Lehre“. Wer engagiert und umfassend ausbildet, dem ist auch daran gelegen, die jungen Fachkräfte nach der Lehre im Unternehmen zu halten und ihnen firmeninterne Aufstiegsmöglichkeiten zu bieten. Die Karriereplanung, das zeigen die vielen Beispiele aus der betrieblichen Praxis, beginnt oft schon beim Einstieg in die Lehrausbildung. Vorbereitungskurse auf die Lehrabschlussprüfung und die spätere Höherqualifizierung der jungen Fachkräfte im fachlichen und persönlichen Bereich sind weitere Schwerpunkte dieses interessanten Kapitels.