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4.2.1 Einleitung
Wenn es um die umfassende Ausbildung
ihres Fachkräftenachwuchses geht, ziehen immer mehr österreichische
Betriebe an einem Strang. Die Bandbreite der Kooperationsformen ist groß,
Beispiele dafür sind nicht nur das gemeinsame Engagement für
neue Lehrberufe, die enge Zusammenarbeit mit den Schulen (--> Erfolgsfaktor
1) und der Einsatz von branchenübergreifenden Qualifizierungs-Netzwerken
für die Ausbilder (--> Erfolgsfaktor 6).
Den Schwerpunkt dieses Kapitels des großen Fit for Future
Buches bildet jedoch die Kooperation der Betriebe während
der Lehrlingsausbildung – in Form von gegenseitiger und gemeinsamer
Basis- und Höherqualifizierung der jungen Mitarbeiter.
 ABBILDUNG
1: Für die Fachkräfte von morgen: Kooperationsformen in der
Lehrlingsausbildung
Es haben sich in der Vergangenheit vor allem zwei Kooperationsformen bewährt,
wie die vielen Einsendungen zu den Fit for Future Wettbewerben
zeigen: Ausbildungsverbünde (--> 4.2.2) und Branchenkooperationen
(--> 4.2.3). Einen innovativen Ansatz in Sachen Teamarbeit bei der
Lehrlingsausbildung verfolgen seit wenigen Jahren lokale Gemeinschaftsinitiativen
(--> 4.2.4), wo viele kleine und mittlere Betriebe unterschiedlicher
Branchen gleich ein ganzes Paket schnüren, um ihren Lehrlingen eine
Top-Ausbildung zu geben. (Rechtlich gesehen fällt die Abgrenzung
dieser drei genannten Ausbildungs-Kooperationen nicht leicht, da zB ein
Teil der Kooperation von lokalen Gemeinschaftsinitiativen auch die Ausbildung
im Verbund sein kann.)
Einig sind sich die Fit for Future Teilnehmer hinsichtlich der
Pluspunkte, die eine Kooperation während der Lehrlingsausbildung
bringt. Sie sehen die Vorteile vor allem
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in der Möglichkeit, betriebliche und personelle
Ressourcen besser nutzen, |
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in der Chance, ihre Lehrlingsausbildung noch attraktiver
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und nicht zuletzt darin, innerhalb eines verpflichtenden
Ausbildungsverbundes (--> 4.2.2) so
manchem Partnerunternehmen die Ausbildung von Fachkräften erst
ermöglichen zu können. |
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