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Andere Länder, andere Sitten! Wer über den nationalen Tellerrand hinausblickt, sollte neben Fremdsprachenkenntnissen auch über interkulturelles Know-how verfügen. Der Erwerb von Wissen über Gepflogenheiten, Sitten und Gebräuche ist im privaten wie auch im wirtschaftlichen Umgang mit anderen Völkern mindestens ebenso wichtig wie das sprachliche Verständnis. Kulturelle Faux-pas können im schlimmsten Fall sogar zum Abbruch von Geschäftsbeziehungen führen.Viele Fit for Future Teilnehmer haben die Wichtigkeit interkultureller Kompetenzen in einem zusammenwachsenden Europa schon frühzeitig erkannt und ihre Lehrlinge genau dorthin geschickt, wo sie diese am besten erwerben können: ins Ausland!
Auslandsaufenthalte dienen natürlich nicht nur dem Erwerb interkultureller Kompetenzen. Jene Unternehmen, die ihren Lehrlingen Auslandsaufenthalte anbieten, unterstreichen immer wieder deren Bedeutung für den Ausbau von Sprachkenntnissen und vor allem auch für die Festigung von Schlüsselqualifikationen wie Engagement, Selbstständigkeit und sicheres Auftreten. So schicken beispielsweise Firmen wie die Miba AG (-->5.3.3 am Wettbewerb Fit for Future hat die Miba Gleitlager GmbH erfolgreich teilgenommen) oder die Stadt Wien ihre Lehrlinge auf Sprachtraining ins Ausland. Neben Sprachkursen stehen dabei auch Exkursionen und Besichtigungen auf dem Programm, um Land & Leute besser kennen zu lernen. Die Unterbringung erfolgt zumeist in Gastfamilien, wo Lehrlinge die Kultur des Landes live miterleben. Als vollen Erfolg bezeichnen Lehrlinge der Firma Hilti AG, Werk Thüringen ihr London-Projekt, zudem sie nicht nur die Idee hatten, sondern auch die gesamte Organisation übernahmen. Vor Ort waren sie ebenfalls in vielen Dingen auf sich alleine gestellt und somit gezwungen, Englisch zu sprechen. Der Kontakt mit Einheimischen und Jugendlichen aus anderen Ländern hat zu mehr Verständnis und Offenheit gegenüber fremden Kulturen geführt. Auf fremde Kulturen sind auch jene Hilti-Lehrlinge gestoßen, die an einer von der Berufsschule Feldkirch organisierten Bildungsreise in die USA teilnahmen. Bei dieser einmaligen Chance so der Tenor eines Lehrlings genossen die Teilnehmer nicht nur das Großstadtflair New Yorks, sie konnten auch wichtige internationale Erfahrung sammeln. |
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