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FREMDSPRACHENZERTIFIKATE FÜR DEN BERUF
Mit der zunehmenden Möglichkeit
für Erwerbstätige, in einem anderen Land zu arbeiten,
wird die Notwendigkeit der Übertragbarkeit
und damit der Transparenz von Qualifikationen
deutlich. Dies gilt auch für den Sprachenbereich.
Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer müssen ermessen können,
was Sprachqualifikationen, die
(in anderen Ländern) erworben wurden, bedeuten dh.welche
sprachlichen Fertigkeiten man von jemandem mit einem bestimmten
Sprachzeugnis erwarten kann. Arbeitgeber müssen wissen, welche
Sprachqualifikationen sie realistischerweise verlangen müssen,
wenn sie Fremdsprachenkenntnisse für eine bestimmte Stelle
ausschreiben. Arbeitnehmer hingegen sind daran interessiert, ihre
Sprachkenntnisse eindeutig belegen zu können.
Um die Transparenz von Qualifikationen
und damit die internationale Anerkennung von Zertifikaten zu ermöglichen,
ist es notwendig, genaue Fremdsprachenbeherrschungsniveaus
zu definieren. Die Vereinigung ALTE
Association of Language Testers in Europe hat daher
einen Stufenraster erstellt, mit dem Sprachprüfungen beschrieben
und verglichen werden können. In ihrer Arbeit stützen
sich die ALTE-Experten auf den Gemeinsamen
Europäischen Referenzrahmen für Sprachen. ALTE
hat einen Stufenraster erstellt, der sich aus sechs
Kompetenzstufen zusammensetzt. Diese Kompetenzstufen werden
durch Kann-Beschreibungen definiert,
die die Fähigkeiten beschreiben, über die ein Lernender
auf jeder Stufe verfügt und die Außenstehenden helfen,
sich ein Bild davon zu machen, was ein Lernender auf einer bestimmte
Stufe sprachlich tun kann. Für berufsorientierte
Sprachprüfungen sind folgende Fähigkeiten festgelegt:
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