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interm Horizont gehts
weiter den meisten Lehrlingen von heute wird dieses
Lied von Udo Lindenberg wohl kaum ein |
Begriff sein. Dennoch ist dieser Titel für
viele Unternehmen in den letzten Jahrzehnten Programm geworden:
Die zunehmende Internationalisierung der Märkte und die
weltweite elektronische Vernetzung haben dazu geführt,
dass immer mehr Menschen mit verschiedenen Muttersprachen auswirtschaftlichen
Gründen miteinander in Kontakt treten. Fremdsprachenkenntnisse
und inter-kulturelles Know-how sowie die Bereitschaft zur Mobilität
sind daher unerlässlich geworden und zählenheute zu
den Schlüsselqualifikationen der Wirtschaft. Diese werden
auch und gerade von Lehrlingen erwartet, die die Arbeitswelt
von morgen entscheidend mitbestimmen werden.
Die österreichische Bildungspolitik hat
entspre-chend den Bedürfnissen der Wirtschaft schon früh
auf den ständig steigenden Bedarf an Fachkräften mit
Fremdsprachenkenntnissen reagiert. Seit 1990 ist Englisch fixer
Bestandteil des Fächerkanons in Berufsschulen aller Fachrichtungen.
In den Berufsschulen für Tourismusberufe ist auch Französisch
Pflichtfach. Daneben werden an allen Berufsschulen regelmäßig
andere Fremdsprachen im Rahmen von Freigegenständen angeboten.
Wie sehr auch die heimische Wirtschaft um
die Förderung der multilingualen Kompetenz ihrer Lehrlinge
bemüht ist, zeigen die zahlreichen diesbezüglichen
Fit for Future Einsendungen der letzten fünf Jahre.
Mit großem Engagement und Innovationsgeist wurden und
werden in heimischen
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Lehrbetrieben Schritte gesetzt, um Fremdsprachen- und interkulturelle
Kenntnisse sowie die transnationale Mobilität zu fördern.
Sprachkurse zählen dabei ebenso zu den angebotenen Maßnahmen
wie E-Learning Kurse, Sprachbibliotheken und Sprachtrainings im
Ausland. Auslandspraktika, durch die alle angestrebten Ziele gemeinsam
erreicht werden können, sind beiden österreichischen
Unternehmen besonders beliebt. Diesem Umstand Rechnung tragend
wurde 2003 auch in der Novelle zum Berufsausbildungsgesetz die
Teilnahme von Lehrlingen an internationalen Ausbildungs-programmen
gesetzlich verankert. Dadurch sind Ausbildungszeiten im Ausland
im Ausmaß von bis zu vier Monaten pro Lehrjahr auf die Lehrzeiten
im erlernten Lehrberuf anrechenbar.
Auch in Kärnten sind die Auswirkungen der Internationalisierung
durch die starke Export-orientierung der Betriebe spürbar.
Als Präsident der Kärntner Wirtschaftskammer freut es
mich daher sehr, dass die Kärntner Unternehmen her-vorragende
Arbeit leisten, um ihre Lehrlinge fit für den globalisierten
Markt zu machen. Dass sich darunter nicht nur die großen
global player sbefinden, zeigt sehr eindrucksvoll das Beispiel
des Kärntern Friseurstudios Elite.
Ob in Kärnten oder im übrigen Österreich
alle Lehrbetriebe tragen durch ihre Internationalisie-rungsaktivitäten
nicht nur wesentlich zur guten Ausbildung unserer Jugendlichen
bei, sie sichern damit auch den Wirtschaftsstandort Österreich.
Denn: Wächst der Export, wächst die Wirtschaft!
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