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5.2.1 Einleitung Der in den letzten Jahrzehnten verstärkte Einsatz moderner Medien hat zu einem spürbaren Abbau räumlicher Schranken und damit zu einem steten Zusammenwachsen der Märkte geführt: Güter-, Dienstleistungs-, Finanz- und oft auch Arbeitsmärkte sind ohne wesentliche Barrieren von allen Ländern aus zugänglich. Um unter diesen neuen Gegebenheiten wettbewerbsfähig zu sein, waren bzw. sind Betriebsinhaber und Manager gefordert, ihr Unternehmen stärker international auszurichten. Fundiertes Wissen über fremde Märkte und (Unternehmens-)Kulturen ist dabei ebenso wichtig wie solide Fremdsprachenkenntnisse. Von dieser Entwicklung betroffen ist keineswegs nur die mittlere und obere Führungsriege. Interna-tionalisierung macht vor keinem Mitarbeiter Halt auch nicht vor Lehrlingen. Als Fachkräfte von morgen müssen sie bereits heute auf wirtschaftliche Herausforderungen vorbereitet werden. Dazu zählt auch, dass sie interkulturell und fremdsprachlich versiert sind und die Chancen der Globalisierung und Internationalisierung als positiv erkennen. Für zahlreiche Fit for Future Teilnehmer der letzten fünf Jahre ist es bereits selbstverständlich, ihre Lehrlinge fit für den internationalen Markt zu machen. Das Spektrum an Maßnahmen ist dabei sehrvielfältig, lässt sich aber, wie Abbildung 1 zeigt, drei großen Richtungen zuordnen:
Ob Sprachkurs oder Auslandspraktikum all diese Maßnahmen helfen mit, das Bewusstsein der Lehrlinge für die Bedeutung internationaler Verflechtungen und grenzüberschreitender Kooperationen zu schärfen. Denn eines ist sicher: Der Blick hinter den Horizont kann nicht nur zu mehr Offenheit und Toleranz gegenüber Neuem und Fremdem führen, er kann aus Unternehmenssicht auch wirtschaftliches Überleben sichern. |
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